Kritik: King Kong # weißefrau

»Klaus Gehre spinnt in seinem gut einstündigen Live-Film ein dichtes, schier undurchdringliches Netz von filmischen, musikalischen und literarischen Bezügen, in dem man sich leicht verliert. ... Kommissar F. Lex Baxter nimmt die Spur nach dem »schwarzen Panther-Sperma« und den »kleinen Cappuccino-Babys für reiche alte Landladies« auf ... Unterdessen feilen die quirlig-quietschende Sophie Köster alias Olga Netrebko zusammen mit ihrem beredten Mentor Igor Stravinski (Klaus Müller-Beck) am Porno der Zukunft ... Zugegeben: Der Plot ist verworren und abstrus, aber hintersinnig. Denn die vielen popkulturellen Wiedergänger verstricken sich grandios in ihrem selbst ausgelegten Geflecht ... In der Tat ergibt das ein »diskursives Bildgewitter«, das unterhält – auch wenn sich Gehres verquerer Plot bis zuletzt nicht erschließt.«  (David Lemm)
Saarländische Zeitung   28. März 2017



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